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Brasilien Reisen Lagamar
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Tag 5-7:  Cananeia
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Cananéia

Fünfter Tag:   Cananéia

Gleich nach dem Frühstück verlassen Sie Eldorado und es geht nun Richtung Meer. Auf dem Weg dorthin besteht die Möglichkeit, eine Brennerei zu besichtigen, wo im Familienbetrieb Cachassa - der brasilianische Zuckerrohrschnaps - hergestellt wird.
In Cananéia schliesslich, unserem Tagesziel, erwartet Sie das gemütliche Hotel Recanto do Morro in wunderschöner Lage und später ein reichhaltiges Mittagessen nach Caiçara Art im Restaurant Naguissa. Anschliessend freier Nachmittag für Shopping und zum ersten Kennenlernen dieser interessanten Stadt. (AF).   
  
Cananéia (25º00´ südl. Breite und 47º55´ westl. Länge) gilt als erste europäische Ansiedlung in Brasilien und besitzt heute noch den Charakter einer kleinen portugiesisch / spanischen Kolonialstadt. Das genau auf der Grenzlinie des Abkommens von Tordesilhas errichtete Dorf wurde nach der Gründung der Stadt São Vicente  im Jahre 1534 durch Martim Afonso de Souza stark ausgebaut. Die Gründe dafür waren ein sicherer Hafen und das Gerücht über Goldvorkommen im Westen, welches durch goldene Gegenstände hervorgerufrn wurde, die die eingeborenen Tupi-Guarani Indianer von den mit ihnen Handel treibenden Inkas erworben hatten.
Die Kultur der heutigen Caiçara, einer Mischrasse aus den ansässigen Indianern und Europa-stämmigen Fischerfamilien, die in den vergangenen Jahrhunderten nach Brasilien eingewandert waren, ist einer der Reize dieser Gegend. Mit ihrer Tradition in Fischfang, Landwirtschaft, Musik, Tanz, Kunsthandwerk und ihrer guten Küche begeistern sie jeden Besucher.

 

Sechster Tag:   Cananéia

Heute werden Sie die Insel Ilha Comprida kennenlernen und Pipocca, ein Delfinweibchen, das vor 9 Jahren als Baby von Pedro adoptiert worden ist. Pedro ist Fischer und wird uns zeigen, wie nach alter Indio - Tradition mit dem „Cerco“ gefischt wird.
Dieselben Fische werden dann für Sie zum Mittagessen gegrillt und zusammen mit anderen Leckereien serviert.
Vorher machen Sie in Pedros Boot, das nach der Tradition der alten Waalfängerboote dieser Gegend gebaut wurde, einen kurzen Abstecher in das Besucherzentrum des Naturschutzparks der vorgelagerten Cardosoinsel (s. Karte), wo es neben Waalskeletten, Aquarien und Terrarien, Nachbildungen typischer Ökosysteme dieser Gegend und Besonderheiten aus der Caiçara - Kultur zu betrachten gibt.
Nach dem Mittagessen bleiben Sie noch bei Pedro und seiner Familie und können bis zur Weiterfahrt den Strand und die geschützte Lagune geniessen.
Später am Nachmittag bringt Sie Pedro mit dem Boot zur Anlegestelle der Fähre Cananéia-Ilha Comprida. Von dort fahren Sie mit unserem Kleinbus zum offenen Atlantik und dem 70 km langen Sandstrand dieser Insel.
Auf dem Weg dorthin besichtigen Sie einen Sambaquí – Sambaquís sind Muschelberge, die nur in dieser Region vorkommen. Kultstätten eines Nomadenvolks aus vorindianischer Zeit : 3000 bis 5000 v.C.
Dort am Strand bleiben Sie bis zum Abend. Als Stützpunkt dient uns das Restaurant vom Rudy, wo Sie abendessen und später bei einem Lagerfeuer am Strand noch ein wenig zusammenbleiben können. . .     (AF).

Siebter Tag:   Cananéia

Wie Sie bereits wissen, liegt Cananéia auf der gleichnamigen Insel. Heute werden Sie einen Abstecher zum Festland machen. In diesem Teil des ausgedehnten Gemeindebereichs wurde früher sehr intensiv Landwirtschaft betrieben, und zwar von deutschen, österreichischen und englischen Einwanderern, die Anfang des letzten Jahrhunderts nach Brasilien gekommen waren. Heute hat sich fast überall der extensive Bananenanbau eingeführt – mit dem Ergebnis, dass die Bananenpreise ständig sinken und kleinere Betriebe immer unwirtschaftlicher werden. Interessanterweise haben sich nun, vor allem jüngere Landwirte, um intelligente Alternativlösungen bemüht. Und einen solchen Familienbetrieb werden Sie heute kennenlernen. 
Maçao bearbeitet sein Land nun schon seit 8 Jahren in der Weise, dass er nicht gegen, sondern mit der Natur plant und pflanzt. Das Ergebnis ist eine ganz wesentliche Steigerung des Ertrags pro m²,  eine unglaubliche Vielfalt von Obst, Gemüsen und Ackerfrüchten und ein Null an chemischen Düngemitteln und Pestiziden.
Das Mittagessen wird Ihnen heute bei Maçaos Familie serviert werden, und zwar hauptsächlich aus eigenen Erzeugnissen zusammengestellt.
Im Anschluss ist eine kurze Wanderung zum nahen Wasserfall vorgesehen, wo Sie bis zur Rückkehr nach Cananéia baden können.  (AF).

 

   
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